Zweifellos hat das Gericht nicht das gesamte Rechtsgebäude zu Guantánamo eingerissen, das die Regierung Bush errichtet hat. So wäre der Präsident durch den Richterspruch nicht gehindert, weitere mutmaßliche Terroristen nach Guantánamo bringen zu lassen und dort als feindliche Kämpfer auf unbestimmte Zeit festzuhalten - was allerdings unwahrscheinlich erscheint. Auch haben die Obersten Richter Militärtribunale für Guantánamo-Gefangene nicht per se für unzulässig erklärt. Von verfassungsrechtlichen Hindernissen gegen die Einrichtung von Sondertribunalen in dem Gefangenenlager ist in der Entscheidung nicht die Rede. Vielmehr hat sich das Gericht auf die Feststellung beschränkt, daß die Tribunale deshalb rechtswidrig seien, weil sie amerikanisches Militärrecht und Völkerrecht verletzten, wobei die Richter im Rahmen ihrer völkerrechtlichen Analyse wieder auf das amerikanische Militärrecht verwiesen haben. Die Regierung und Parlamentarier nehmen ...
Diese Woche wurden 15 amerikanische Soldaten getötet oder tot aufgefunden. Seit Kriegsbeginn wurden 2,516 amerikanische Soldaten, 226 nicht-amerikanische Soldaten, 91 Journalisten und 42,889 irakische Bürger getötet und 320 Milliarden Dollar von den USA für den Krieg ausgegeben. The 2,516 deserve better than that, as do we all. (via Daily Kos)
There is a time for everything and it's called College müssen sich die Chefs von Disneyland gedacht haben, denn am 18. und 19. August richten sie dort zum achten Mal die Bat Days aus. Das sind Tage, an denen lange weiße Gesichter und schwarze Kutten explizit erwünscht sind. Dann ist es für den gemeinen US-Waver cool und damit erlaubt den Unterhaltungspark aufzusuchen. Bats Day in the Fun Park is the annual, unauthorized goth day at Disneyland. The eighth of these is coming up this August, and has metastasized into a weekend-long festival with a conference hotel, music, and a "black market" selling gothy stuff. Großartige Idee. Klingt ein wenig nach dem Rummel aus "The Lost Boys". Ist aber ...
Keith Olbermann, Anchorman bei MSNBC, zerfetzt Bill O'Reilly von FOX NEWS in der Luft. Anlass ist, dass Bill O'Reilly ein Massaker, begangen an amerikanischen Soldaten im 2. Weltkrieg, zum zweiten Mal für seine Zwecke umdichtet. Laut O'Reilly sei das Verbrechen nicht von sondern an deutschen Soldaten begangen worden und somit nur ein weiteres Beispiel für Greultaten amerikanischer Soldaten. Daher seien Abu Ghraib und Haditha keine Einzelfälle aus jüngster Zeit und Versäumnisse der Bush-Regierung, sondern regelmäßige, zu bedauernde Pannen. Ergo alles nur halb so schlimm. So viel Klartext wie in diesem Beitrag habe ich im amerikanischen Fernsehen schon lange nicht mehr gesehen. (Einmal ausgenommen Jon Stewart und Stehpen Colbert, die ihre Spitzen als Comedy verkaufen.) When you are defending Nazi war ...
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