Haben uns in London den neuen Cronenberg Film Eastern Promises angeschaut und ich bin ein wenig enttäuscht worden.
Aber ich glaube, dass das nicht unbedingt an dem Film, sondern eher an dem Bohei lag, der um den Film gemacht wurde. Denn der Film war gut und solide gemacht, etwas blutiger als ich mag, aber an den paar Stellen konnte ich die Augen ohne Probleme zukneifen. Die Story war plausibel, aber trotzdem war der Film am Ende nur “ganz nett”. Es fehlte einfach das besondere Etwas, das was einen Film halt mehr als “Ok” werden lässt.
Ich hatte einfach mehr erwartet, was nach unzähligen Berichten in Zeitungen und im Fernsehen, mit Hinweisen auf die intensivste Vorbereitung von Mortensen, die tolle Zusammenarbeit und die ganz doll recherchierten Hintergründe über die Tätowierungen der russischen Häftlinge, kein Wunder ist.
Wer also ganz gut unterhalten werden will, kann sein Geld ruhig in Eastern Promises anlegen. Aber mehr ist leider nicht drin…

Der Film lief vor ca. 6 Wochen in Paderborn im Rahmen eines WDR-Filmfestival (als OmU)
Ich fand den Film auch eher durchschnittlich. Aber zumindest wurde man da voher von einem WDR-Moderator bespasst und anschliessend mit Eis “beworfen”. Mehr davon !