Von Herrn Ker0zene kommt dieser Frage-Kanon zu meinem Geknpise:
1.) Wie viele Fotos hast Du bereits geschossen?
5618 sind in iPhoto, plus eine Handvoll von Freitag und Samstag auf meiner Knipse.
2.) Das macht etwa pro Jahr ?
2k? Tendenz steigend…
3.) Was fotografierst Du am liebsten?
Gegenstände, Formen, Muster und Stimmungen. Mit Menschen kann ich nicht so viel anfangen - die kommen in der Regel nicht auf meine Bilder. Jemand hat sich mal New York Bilder von mir angeschaut und gefragt: “Ist New York immer so menschenleer?” Aber mittlerweile es es “besser” geworden - hin und wieder darf schon mal eine Person mit ins Bild.
4.) Warum fotografierst Du?
Puh. Gute Frage. Initialzündung war mein Jahr in Philadelphia 03/04 . Ich wollte ein wenig “meine Welt” fotografieren, damit meine Freunde und die Lieben sehen, wie es da so war.
Irgendwann fiel mir auf, dass meine Fotos meiner Welt anders als die von Anderen aussahen. Und wie der Accounting Troll bei Dilbert, der über seine Trollwerdung sagte: “When I realized I had a look going, I just sticked to it” habe ich dann einfach weitergemacht…
5.) Welches war Deine erste Kamera?
Eine Pentax S4i, wenn ich meine Kinderkamera nicht mitzähle. An das Modell kann ich mich eh nicht erinnern, da ich fotografieren und fotografiert werden damals gehasst habe.
6.) Mit was schießt Du gerade?
‘ner Pentax S5i (die 4er hat meine Mama geerbt) und ner Olympus E500 / 18-180.
7.) Mit was würdest Du noch lieber schießen?
Mit einer Kamera, die einen roten Punkt vorne hat.
8.) Was willst Du Dir als nächstes kaufen?
Ebendiese, oder wenn ich vorher schwach werde, vielleicht ein LensBaby - das lag die Tage ganz einsam in der Auslage eines Bielefelder Fotogeschäfts herum.
9.) Bearbeiten oder nicht bearbeiten?
Bearbeiten! Dieser Pseudopurismus ist doch Quatsch. Adams hat nicht umsonst die meiste Zeit seines Lebens in einer Dunkelkammer verbracht - er hat dort seine Bilder fertiggestellt , sie so gemacht, wie er sie sich vorgestellt hat. Das digitale Nachbearbeiten ist doch nichts anderes…
10.) Was machst Du mit Deinen Bildern?
Nachbearbeiten ![]()
Dann eine Handvoll zum Fotoladen meines Vertrauens und mit eigener Maschine bringen und dort abziehen lassen. Diese werden dann in ein Album geklebt und jedem gezeigt, der nicht bis drei aufe Bäume ist. Ein paar kommen ins Blog, viele zu flickr und eine Selektion bekam letztens ein eigenes Buch.
11.) Was war Dein fotografischer größter Erfolg mit Deinen Bildern bis jetzt?
Erfolg? Wenn jemand an der richtigen Stelle lacht, jemand sieht, was ich meinte oder zustimmend nickt. Langweilige flickr Statistiken erspare ich euch… Dieses hier kam bei Flickr am Besten an - und das Buch scheint ganz gut anzukommen.
12.) Fotografie als Beruf?
Ne, ich verdiene lieber Geld. Mit meiner Aversion gegen Bilder von Menschen wäre das seeehr lange Zeit brotlose Kunst für mir. Obwohl meine Mama schon mal Sorge hatte, dass ich Fotografie studiere
13.) Wo durftest Du nicht fotografieren?
In der größten Mall der Ostküste - dem Preussenkönig - wie mich der in eine Phantasieuniform gekleidete Wachmann aufklärte.
14.) Qualität oder Inhalt?
Das ist doch kein entweder-oder. Gute Bilder brauchen Inhalt sonst sind se nicht gut. Und Bilder, die nur “gut gemeint” sind, sind ja auch nicht vollständig…
15.) Wenn Du nur noch ein Bild schießen könntest, was wäre der Inhalt?
Nicht, welche Qualität es haben müsste? ![]()
Hm. Es müsste eine Stimmung perfekt einfangen, gut komponiert sein und die Farben müssten passen.
Ich beantworte mir mal ein zwei Fragen mehr, die in der Liste fehlten…
16.) Schwarzweiss oder Farbe?
Kommt drauf an. Ein paar Bilder gehören in meiner Welt einfach schwarzweiss, die werden dann entsprechend nachbearbeitet. Ich hatte auch schon mal probiert, eine Zeitlang nur B&W zu schiessen, aber dann kommt ein nettes Farbmotiv daher - und schon hat sich das erledigt. Nur B&W schaff ich nicht, obwohl ich schon finde, dass Schwarzweiss-Bilder eine andere Sprache sprechen.
17.) Was sind deine drei liebsten Fotobücher (Bildband oder Lehrbuch)?
- Mante - Motive kreativ nutzen zeigt an unzähligen Beispielen was Bilder “besser” macht
- Grill - Photographic Composition hat weniger Bilder als das von Mante, ist aber für mich DAS Buch über Bildaufteilung, etc.
- Szarkowski - The Photographer’s Eye versammelt B&W Bilder des MoMa, um einen Kanon der fotografischen Bildsprache zu schaffen. Ganz große Fotos.
Da man so etwas ja immer weiterreichen soll, bitte ich mal Maxi, und würde mich über Beantwortung von Fabian Mohr und Andrea Fleischer sehr freuen…

ja, und ich trauer immer noch dem bild hinterher. my own fault, i know!
wenn du nett fragst, mach ich noch mal nen abzug…
Interessante Antworten. Und danke für die Links zu den Büchern, werde ich mir mal ansehen.
Ach so, interessenhalber: Ist das 18-180 ein Kit-Objektiv?
ja, ist es, 1:3.5 - 6.3. nur so als info!
Aha, thx. Sollte ich mal unverhofft zu Geld kommen, dann würde mich momentan die E-510 im Kit mit dem 14-42mm 1:3,5-5,6 und dem 40-150mm 1:4,0-5,6 interessieren.
[...] Momentan geht ja bei Paderbloggers ein Fotostöckchen rum (Beispiele gibts hier: ker0zene, maxi|mal, problemloeser, Paderborn to be wild). [...]