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mac, produktiv sein

Outliner - Die digitale Dokumentenablage

14.05.07 | 1 Kommentar

Um mich mit meinem neuen Job und dem neuen Themenfeld vertraut zu machen lese ich viel. Ich recherchiere im Netz, habe eine große Menge Office Dokumente (.doc, .ppt, .xls) anzuschauen, PDFse zu lesen, mir Buchstellen zu merken und muss mir Notizen zu all dem machen.

Damit ich mich (hoffentlich) später auch noch in meinen Quellen zurecht finde, habe ich mir vorher überlegt, wie ich meine Notizen ab Besten ablege. Papier mag ich eigentlich, es ist aber unpraktisch bei so vielen digitalen Dokumenten. Eine großes digitales Dokument oder mehre sind auch nicht gut geeignet, Word verschluckt sich gerne mal bei sehr bunt gemischten Inhalten, sprich Bilder, Links, etc. - so fiel meine Wahl auf Outliner.

Wer an dieser Stelle nicht gestockt hat und kein Fragezeichen über ich schweben hatte, kann jetzt aufhören zu lesen, denn im Folgenden werde kurz die beiden Outliner meiner Wahl (für Windows und Mac) vorstellen….

Was Outliner genau sind, bzw. was sie genau können ist nicht wirklich wohldefiniert. Was sie gemein haben, ist der Anspruch Informationen strukturiert abzulegen. Die einfachen Ausgaben bieten dazu Bullet-Listen an, die man hierarchisch gliedern kann. Andere bieten MindMap-Funktionalität an und ein oder zwei sind eigentlich getarnte Wikis. Und mit den “Mächtigen” kann man kopierte Inhalte (Textschnipsel oder ganze Dateien) sinnvoll gliedern, kommentieren und miteinander in Beziehung setzen.

Auf meinem Mac verrichtet diese Aufgabe Notebook und auf der Arbeit nutze ich Ever Note für Windows. Beide funktionieren in Details anders - sind aber von der Idee gleich.

notebook.pngNotebook bildet ein Papier-Notizbuch nach, in das man Links, Dokumente und Bilder auf die Seiten des Buches einfügt. Die Inhalte werden als Bullet-Listen hinein kopiert und gegliedert und wenn gewünscht “merkt” Notebook sich die dazugehörigen Quellen. Darüber hinaus erstellt Notebook einen Anhang, in dem automatisch Referenzlisten und alphabetische Indexe zu den Inhalten erstellt werden. So soll der notierte und zusammenkopierte Inhalt besser zugreifbar gemacht werden.

evernote.pngEver Note funktioniert ähnlich. Auch dort werden kopierte Inhalte verwaltet. Ever Note “merkt” sich aber per Default die dazugehörige Quelle. Anstatt einer Seitenstruktur werden hier die Schnipsel verschlagwortet. Default Schlagworte, basierend auf den Quellen, erstellt es selbsständig. Diese Schlagworte kann man hierarchisch glieden und erlauben den schnellen Zugriff auf die Inhalte.

Was ich an Notebook von Circus Ponies mag, ist einfach das Design und die einfache Navigation innerhalb der Programms. Ein perfektes Mac Programm eben.

Bei Ever Note schätze ich, wie gut es mit den verschiedenen Quellen klarkommt und selbstverständlich die Quellen mitablegt. Das einzige was fehlt ist eine bessere Integration von .pdfs, aber man kann wohl nicht alles haben.

Andere Mac Outliner, die mir noch ganz gut gefielen, waren:

Und wem das nicht reicht, kann sich hier eine eine ziemlich umfassende Mac Outliner Liste anschauen. Damit sollte jeder seine weapon of choice finden.

Viel Spaß der der digitalen Dokumentenablage…

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