Zwei Tage hintereinander blieb mir nichts anderes übrig, als nach dem Aufstehen hellwach zu sein. Und ich meine hier die Zeit vor dem ersten Kaffee! Ein grässlicher Zustand zu einer unchristlichen Zeit, vor dem ich jedem nur abraten kann.
Schuld war: der Notdienstmann!
Eigentlich sollte ich nicht so doll schimpfen, denn jetzt haben wir wieder Warmwasser und mehr als 10 Grad in der Wohnung. Aber trotzdem - ich frage mich immer noch, wie er zu diesen Titel kommt. Derjenige, des sich den ausgedacht hat, muss einen komischen Sinn für Humor besessen haben. Denn ich bin mir sicher, dass die erste Silbe seines Titels eine Englische ist: NOT-Dienstmann, heißt das nämlich in Wahrheit. Denn geschlagene zwei Tage hat es gedauert, bis besagter Mann sich unserer Heizung annahm. Davon, was ich von der Abwesenheit einer Hotline-Nummer auf den Web-Seiten und dem automatischen Auflegen nach zwei Minuten Warteschleife halte, will ich gar nicht erst anfangen.
Aber es ist ja auch kein Wunder, dass so einer einen Heizungsausfall gelassen nimmt - schließlich muss er sich nicht mit kaltem Wasser die Haare waschen! Was übrigens den oben beschriebenen Zustand herbeiführt.
Abends, im Bett unter meiner Winterdecke, meiner Fleece-Decke und neben meiner Krümelwärmflasche konnte ich dem Wärmestreik ja sogar etwas abgewinnen. Aber nachdem mich heute Morgen, nach Beendigung meiner Katzenwäsche, das Gefühl in meinen kleinen Fingern verließ, war ich ziemlich bedient. Erst im Zug, unter dem Wärmepüster sitzend, fühlte ich mich nicht mehr wie Urmel aus dem Eis.
so, genug geschimpft. Jetzt ruft meine Dusche! Eine heiße übrigens…

Sie tragen jetzt Haare?
Klingt wie der Apfelmann, und den mag ich auch nicht…
(und das von jemanden, der mit einer napster-kappe geboren worden ist…)