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erlebtes, musik

Und wie wars?

17.12.06 | 2 Kommentare

Front 242 in Leuven

Ich weiß, ich weiß, ihr erwartet mit Spannung meinen neutralen, rein objektiven Bericht von dem Konzert der Götter. Hier also eine schnelle Zusammenfassung:

G R O S S A R T I G !!!!

Aber was ist von Front 242 auch anderes zu erwarten?

Ok, Fanboy-Gekreische beiseite, es war wirklich ein Erlebnis!

Es war nämlich kein typischer 242 Auftritt, denn die “Konzerthalle” war keine Halle sondern ein Club und fasste ungefähr 300 Leute. Das war mal was anders, Front auf Armweite zu erleben und nicht wie sonst durch Graben, Security und 5 Meter Bühne.

Heiter waren auch die sonstigen belgischen Spezifika. So ist z.B. der gemeine belgische (männliche) Front Fan, im Gegensatz zu seinem deutschen Dependant, seinen Vorbildern sehr, sehr treu geblieben. Abbe Haare, Springerstiefel, Tarnhose wurden immer noch gerne getragen. Wären da nicht die 242 T-Shirts gewesen, hätte ich mir Sorgen gemacht, ob wir auf dem richtigen Event sind. Waren wir aber. Definitiv.

242 in LeuvenEs waren sogar eine handvoll Damen anwesend, die ich aber nach Beginn des Konzerts aus den Augen verlor. Grund dafür war, dass, wie bei allen 242 Konzerten, in den ersten zehn Reihen gepogt wurde. Einziges Problem dieses Mal: Dieser Club hatte nur Platz für neun Reihen - was bedeutete, dass so ziemlich ALLE sprangen. Wer ab Lied eins nicht den Vollkontakt suchte, konnte gen Rand rudern. Und der Rand war in diesem Fall die Theke bzw. die Außenwand. Als wir dort angekommen waren, ließ sich das Konzert auch recht angenehm weiter verfolgen.

Ich hatte ja wirklich kurz vor dem Konzert überlegt, meine Brille im Auto zu lassen, hatte mir aber gesagt, dass ich für Gepoge nun wirklich zu alt sei und die Idee als albern verworfen. Ha ha, kille, kille - so zeigts einem die Realität, die alte Kuh.

Gespielt haben die Götter den Abend über viel altes Material und ein paar neue Lieder. Es gab eine Zugabe und um Viertel nach Zwei war alles vorbei. (Konzertbeginn war um 00:45 - Uhren gehen wohl anders in Belgien).

Es war also kein Re:Boot-Konzert, wie die letzten paar in Deutschland. Und in den alten Liedern konnte man ein paar neue Samples heraushören. Ich hoffe also, dass uns neues Material auf uns wartet.

Vor dem Antritt der Rückreise haben wir dann uns noch schnell mit den belgischen Bierspezialitäten versorgt, um so den Abend mit den Göttern die Tage adäquat nachbereiten zu können…

(Fotos taken and copyrighted by Neo-242)

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