
Ich weiß, ich weiß, ihr erwartet mit Spannung meinen neutralen, rein objektiven Bericht von dem Konzert der Götter. Hier also eine schnelle Zusammenfassung:
G R O S S A R T I G !!!!
Aber was ist von Front 242 auch anderes zu erwarten?
Ok, Fanboy-Gekreische beiseite, es war wirklich ein Erlebnis!
Es war nämlich kein typischer 242 Auftritt, denn die “Konzerthalle” war keine Halle sondern ein Club und fasste ungefähr 300 Leute. Das war mal was anders, Front auf Armweite zu erleben und nicht wie sonst durch Graben, Security und 5 Meter Bühne.
Heiter waren auch die sonstigen belgischen Spezifika. So ist z.B. der gemeine belgische (männliche) Front Fan, im Gegensatz zu seinem deutschen Dependant, seinen Vorbildern sehr, sehr treu geblieben. Abbe Haare, Springerstiefel, Tarnhose wurden immer noch gerne getragen. Wären da nicht die 242 T-Shirts gewesen, hätte ich mir Sorgen gemacht, ob wir auf dem richtigen Event sind. Waren wir aber. Definitiv.
Es waren sogar eine handvoll Damen anwesend, die ich aber nach Beginn des Konzerts aus den Augen verlor. Grund dafür war, dass, wie bei allen 242 Konzerten, in den ersten zehn Reihen gepogt wurde. Einziges Problem dieses Mal: Dieser Club hatte nur Platz für neun Reihen - was bedeutete, dass so ziemlich ALLE sprangen. Wer ab Lied eins nicht den Vollkontakt suchte, konnte gen Rand rudern. Und der Rand war in diesem Fall die Theke bzw. die Außenwand. Als wir dort angekommen waren, ließ sich das Konzert auch recht angenehm weiter verfolgen.
Ich hatte ja wirklich kurz vor dem Konzert überlegt, meine Brille im Auto zu lassen, hatte mir aber gesagt, dass ich für Gepoge nun wirklich zu alt sei und die Idee als albern verworfen. Ha ha, kille, kille - so zeigts einem die Realität, die alte Kuh.
Gespielt haben die Götter den Abend über viel altes Material und ein paar neue Lieder. Es gab eine Zugabe und um Viertel nach Zwei war alles vorbei. (Konzertbeginn war um 00:45 - Uhren gehen wohl anders in Belgien).
Es war also kein Re:Boot-Konzert, wie die letzten paar in Deutschland. Und in den alten Liedern konnte man ein paar neue Samples heraushören. Ich hoffe also, dass uns neues Material auf uns wartet.
Vor dem Antritt der Rückreise haben wir dann uns noch schnell mit den belgischen Bierspezialitäten versorgt, um so den Abend mit den Göttern die Tage adäquat nachbereiten zu können…
(Fotos taken and copyrighted by Neo-242)

[...] frugen uns auf dem front-konzert zwei paar nette belgier. da musste ich leicht schmunzeln, denn zu gründungszeiten nuckelte zumindest ich noch eifrig am daumen und den namen front242 hörte ich das erste mal während der o-phase in meiner paderborn-neuzeit. da hätte ich nie gedacht, dass es mich mal zu einem konzert verschlagen würde, und doch, es war sehr, sehr nett. dass das konzert in einem für 300 mannen gebauten club stattfand, hatte für mich den vorteil, dass ich nicht nur akustisch (grossartig!) sondern auch optisch was vom konzert hatte. also kurz vor beginn und während der pausen. denn sonst, hopsten um mich kerle in vorwiegend dunklen klamotten herum - gen später auch 1,2 oben ohne. zum glück nicht haarig. beeindruckt hat mich ürbigens, dass, sobald einer der tanzmäuschen den halt verlor und zu boden ging oder dem kerl neben mir mal wieder seine brille in die menge rutschte (nein, es war nicht der problemlöser), die meute um ihn herum mit den armen eine schutzzone aufbaute. funktionierte 1A aber beim nächsten mal doch richtige tanzschuhe… jetzt öffne ich mir ein leckeres hoegaarden und bleibe noch ein bisschen im rhythmus… gute nacht! You can leave a response, or trackback from your own site. RSS 2.0 [...]
Also ich muss ja eines sagen: ich beneide Dich!!!
Meine Wenigkeit muss noch bis zum Amphi-Festival warten und dann hoffe ich doch mal, dass die als Headliner angekündigten Götter auch die Headlinerzeit bekommen und nicht nach 45 Minuten die Bühne verlassen müssen.
Es kommen also doch wieder die Zeiten der guten Musik
Erst Nitzer Ebb, dann glücklicherweise mal der richtige Frontline Frontmann auf dem Mera und nun auch noch die 242`s ;:-)
Schön das!